Briefe von KUMQUATS: Crazy Jim und Lukas

Crazy Jim und Lukas
Moin, moin,



ich heiße Jim und bin mittlerweile ein echter Fischkopp geworden. Ich friere auch nicht mehr so wie am Anfang. Seit mich meine neue Familie in den hohen Norden adoptiert hat, kann ich das Leben erst so richtig genießen.

Wisst Ihr, was hier so los ist? Gartenparties, Strandgelage, Schiffsausflüge und super-coole Leute, die mich allesamt in ihr Herz geschlossen haben. Freunde von meinen neuen Eltern fanden mich so unglaublich nett, dass sie extra für mich einen neuen Freund geholt haben. Leider musste Theo (er mag wohl ‘ne dunkle Vergangenheit haben, denn eigentlich heißt er Lukas) im Karton anreisen. Einer echt fiesen engen Kobold-Kiste, in die nicht mal ein Kuscheltier eingesperrt werden möchte. Aber jetzt hat er es gut und wir machen zusammen jede Menge Unfug. Neulich in Dänemark war es richtig lustig. Eine ganze Woche durften wir spielen und uns vom Alltagsstress erholen. Das Beste war allerdings die Rückfahrt. Ich sag Euch, da ging echt die Post ab. Wir sind in einen Stau gekommen und durften lauter Faxen mit unseren Mit-Wartenden machen. Und ob Ihr es glaubt oder nicht, die Erwachsenen waren lustiger als die Kinder!

Eine Frau hat so gelacht, dass ich sie noch zwei Autos schräg hinter uns gehört habe (Ihr Mitfahrer hatte wohl Mühe sie zu beruhigen!?).

Tja, damit Ihr mal glauben könnt, was für tolle Mamas Theo und ich jetzt haben, muss ich Euch noch was in eigener Sache erzählen.

Zwei Junggesellen wie wir, dass ist auf Dauer doch eher einfältig. Und um ein wenig Bewegung in unsere Familien zu kriegen, kommt bald noch Lucy zu uns gereist. Sie wird es ein wenig anstrengender haben als wir, denn sie wohnt auf der Arbeit unserer Mamas. In einer Kita! Ich sag Euch, ich war auch schon da. Einen Tag! Das war Mega-anstrengend. Alles wissen diese Minis besser. „Nasen müssen mit Taschentüchern und nicht mit Ärmeln gewischt werden“. „Die Füße gehören unter den Tisch und nicht oben auf“, und „Bitte und Danke“ ist das wohl meistbedeutenste Wort, dass es hier im Norden gibt. Ich dachte immer, „zack-zack“ würde reichen. Na ja, und von meinen unzähligen Purzelbäumen ist mir bei jeder Erinnerung zurück wieder übel. Ein Kind hielt mich links, eines rechts fest und los gings.

Mensch, Theo und ich waren dankbar, dass wir wieder mit nach Hause durften.



Aber für Lucy fahren wir natürlich öfter auf Besuch hin. Was macht man nicht alles für hübsche Frauen...



Besonders aufgeregt bin ich auch schon wegen Weihnachten. Was soll ich mir nur wünschen? Meine Eltern sagen, für ein eigenes Mofa ist es noch zu früh und ein Hausschwein käme nicht in Frage.



Wer von Euch hat denn Erfahrung in Sachen Grundausstattung zur Pyrotechnik?

Mein Geschenk an meine neue Familie bin selbstverständlich ICH!

Was werden die sich freuen, wenn ICH in meinem eigenen Geschenk sitze...



So, dass war es fürs Erste,

seid alle ganz lieb gegrüßt von



Crazy-JIM